Drachenfels – Sagenhafte Wanderung im Rheinland

So nah kann ein Kurzurlaub sein: Nur 30 Minuten Zugfahrt von Köln entfernt wartet der 321m hohe Drachenfels in Königswinter darauf, bestiegen zu werden. Der Drachenfels steht für den romantischen Rhein schlechthin und gilt als der am häufigsten bestiegene Gipfel Deutschlands. In dem idyllischen Örtchen Königswinter findest Du außerdem einen märchenhaften Ort für Jung und Alt.

Start von Rhöndorf oder Königswinter?

Es gibt mindestens zwei Wege, um auf den Drachenfels zu gelangen: von Königswinter aus mit der historischen Drachenfelsbahn, wo an der Station auch heute noch wie damals Esel bereit stehen, um den Felsen zu erklimmen oder zu Fuß entweder ebenfalls von Königswinter oder von Rhöndorf. Wir entschieden uns für die sportliche Variante zu Fuß!
Da wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln angereist sind und somit flexibel bei Start und Ziel waren, entschieden wir uns für einen Rundweg. Wir starteten mit einem Teil des Rheinsteigs in Rhöndorf, bei dem man an wunderschönen Weinlandschaften mit Blick auf den Rhein entlang läuft und so serpentinenförmig zum Drachenfels gelangt. Nach knapp 1,5h Wanderung, inklusive einiger Stops für Drohnenaufnahmen, oben angekommen, merkten wir schnell, dass wir nicht die Einzigen mit der Idee waren, an einem sonnigen Sonntag einen Ausflug zum Drachenfels zu machen. Umso dankbarer waren wir, dass uns auf unserem Weg hinauf kaum Tagestouristen begleiteten und wir die Natur für einen Moment gefühlt ein Stück weit für uns hatten. Schon allein dafür lohnt es sich, den doch recht anstrengenden Aufstieg in Kauf zu nehmen.

Ausflugslokal, Schloss Drachenburg und der Weg zurück

Trotzdem ließen wir es uns auf dem Plateau nicht nehmen, das Drachenfels Restaurant, ein typisches Ausflugslokal mit großer Terrasse, auszuprobieren. Für erschwingliche Preise gibt es dort eine vielfältige Auswahl: von Kaffee & Kuchen bis Currywurst, Pommes und Eintopf ist alles dabei.
Wenn man die Anstrengung schon einmal betrieben hat, sollte man sich die Drachenfels Ruine und die Schloss Drachenburg ebenfalls nicht entgehen lassen. Für uns ging es dann schon langsam wieder über den sogenannten Eselweg hinunter nach Königswinter, wo die oben genannte Drachenfelsbahn ihren Startpunkt hat. Vorbei an Wald und Wiesen konnten wir den entspannten Weg und die Aussicht auf den Rhein, die man immer wieder zwischen den Bäumen erhaschen konnte, noch ein letztes Mal genießen, bevor wir wieder unten ankamen und uns in Königswinter ein belebtes, aber dennoch friedliches Örtchen erwartete. Kein Wunder, was gibt es bei dem Wetter auch Besseres als ein Eis im Straßencafé zu essen oder ein kühles Getränk im Biergarten am Rhein zu trinken?

Mit der Köln-Düsseldorfer Fähre nach Hause

Kurz überlegten wir, als wir am Rhein entlang spazierten, ob wir nicht einfach mit der Fähre der Reederei Köln-Düsseldorfer „bis nach Hause“ fahren könnten und so den Tag ausklingen lassen, da die Fahrtzeit bis Köln aber knapp 2,5h gedauert hätte und unser Highlight an dem Tag bereits der Drachenfels war, entschieden wir uns kurzer Hand dagegen. Als Tipp möchten wir Dir die Möglichkeit aber nicht vorenthalten, diese beiden Aktivitäten miteinander zu verbinden. Es gibt sogar ein Kombi-Ticket für die Hin- und Rückfahrt mit der KD ab Köln inklusive einer Fahrt mit der Drachenfelsbahn.
Beim nächsten Mal und mit etwas mehr Zeit würden wir sicherlich auch die Fähre nehmen!